Die Mbya-Indianer in Paraguay

Die Mbya-Indianer in Paraguay

19.80 EUR
Beschreibung
Eine religions-soziologische Studie

„In diesem Band geht es um die Religion der Mbya-Indianer, einer ethnischen Untergruppe der Guarani. Sie leben in den Grenzbereichen der Länder Argentinien, Paraguay, Uruguay und Brasilien. Die beiden Autoren arbeiteten von 1977 bis 2007 als Missionare der Deutschen Indianer Pionier Mission (St. Johann-Lonsingen) im Gebiet der Mbya in Ostparaguay. In dreißig Jahren direktem Kontakt mit der Ethnie haben sie nicht nur detaillierte Erfahrungen mit dem täglichen Leben der Menschen gemacht, sondern auch gründliche Kenntnisse ihrer Sprache erworben, eine wichtige Voraussetzung für den, der eine indigene, schriftlose Religion beschreiben will. Der Text ist keine Ethnografie im strengen Sinn. Die Autoren lassen von vornherein klar erkennen, dass sie die Fakten aus der Perspektive des christlichen Missionars darstellen, mit entsprechender Diktion, und sehr erlebnishaft. Eine der Stärken ihrer Darstellung ist die Nennung und Behandlung wichtiger sprachlicher Elemente, vor allem aus dem Bereich der Lexik, für Europäer oft der einzige Zugang zu den verborgenen Denkstrukturen, mit deren Hilfe die Mbya ihre Daseinsprobleme zu lösen versuchen. Damit ist der Band auch eine Fundgrube für ethnografische Ausgangsdaten, mit deren Hilfe weitere Detailforschung unternommen werden kann.“

Buchtitel Die Mbya-Indianer in Paraguay
Autor Karl und Grete Ortlieb
Typ Buch (Paperback)
Eine religions-soziologische Studie

„In diesem Band geht es um die Religion der Mbya-Indianer, einer ethnischen Untergruppe der Guarani. Sie leben in den Grenzbereichen der Länder Argentinien, Paraguay, Uruguay und Brasilien. Die beiden Autoren arbeiteten von 1977 bis 2007 als Missionare der Deutschen Indianer Pionier Mission (St. Johann-Lonsingen) im Gebiet der Mbya in Ostparaguay. In dreißig Jahren direktem Kontakt mit der Ethnie haben sie nicht nur detaillierte Erfahrungen mit dem täglichen Leben der Menschen gemacht, sondern auch gründliche Kenntnisse ihrer Sprache erworben, eine wichtige Voraussetzung für den, der eine indigene, schriftlose Religion beschreiben will. Der Text ist keine Ethnografie im strengen Sinn. Die Autoren lassen von vornherein klar erkennen, dass sie die Fakten aus der Perspektive des christlichen Missionars darstellen, mit entsprechender Diktion, und sehr erlebnishaft. Eine der Stärken ihrer Darstellung ist die Nennung und Behandlung wichtiger sprachlicher Elemente, vor allem aus dem Bereich der Lexik, für Europäer oft der einzige Zugang zu den verborgenen Denkstrukturen, mit deren Hilfe die Mbya ihre Daseinsprobleme zu lösen versuchen. Damit ist der Band auch eine Fundgrube für ethnografische Ausgangsdaten, mit deren Hilfe weitere Detailforschung unternommen werden kann.“


Prof. Dr. Lothar Käser