Martin Boos, der Prediger der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt

Martin Boos, der Prediger der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt

34.00 EUR
Beschreibung
Seine Selbstbiographie neu herausgegeben von Franz Graf-Stuhlhofer

Martin Boos (1762–1825) war eine wichtige Gestalt in der Allgäuer Erweckungsbewegung. Ein katholischer Priester als „Prediger der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt“: Sein reformatorischer Schwerpunkt machte ihn für Katholiken verdächtig: Er wurde verhört, jahrelang eingesperrt, als Pfarrer abgesetzt–und musste auswandern: Augsburg, Gallneukirchen (Oberösterreich), Düsseldorf und Sayn (bei Koblenz) waren die Hauptstationen seines Lebens. Wenn eines von Boos’ „Pfarrkindern“ sein eigenes Leben sehr streng beurteilte und meinte: „mir kann Gott nicht verzeihen“, dann sagte Boos im seelsorgerlichen Gespräch sehr direkt, dass eine solche Haltung letztlich Unglaube sei. Im 19. und im 20. Jahrhundert interessierten sich evangelische Kreise für sein Wirken; auch im englischen Sprachraum erschienen Bücher über sein Wirken. Diese Bücher beruhten durchwegs auf der Selbstbiographie (aus der sie Auszüge brachten), die hier erstmals in moderner Schrift vorgelegt wird (das Original war in Fraktur). Ein weiterer, ebenso umfangreicher Band umfasst Briefe, die diese Lebensdarstellung punktuell vertiefen.

Buchtitel Martin Boos, der Prediger der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt
Autor Johannes Goßner (Hg.)
Typ Buch (Paperback)
Seine Selbstbiographie neu herausgegeben von Franz Graf-Stuhlhofer

Martin Boos (1762–1825) war eine wichtige Gestalt in der Allgäuer Erweckungsbewegung. Ein katholischer Priester als „Prediger der Gerechtigkeit, die vor Gott gilt“: Sein reformatorischer Schwerpunkt machte ihn für Katholiken verdächtig: Er wurde verhört, jahrelang eingesperrt, als Pfarrer abgesetzt–und musste auswandern: Augsburg, Gallneukirchen (Oberösterreich), Düsseldorf und Sayn (bei Koblenz) waren die Hauptstationen seines Lebens. Wenn eines von Boos’ „Pfarrkindern“ sein eigenes Leben sehr streng beurteilte und meinte: „mir kann Gott nicht verzeihen“, dann sagte Boos im seelsorgerlichen Gespräch sehr direkt, dass eine solche Haltung letztlich Unglaube sei. Im 19. und im 20. Jahrhundert interessierten sich evangelische Kreise für sein Wirken; auch im englischen Sprachraum erschienen Bücher über sein Wirken. Diese Bücher beruhten durchwegs auf der Selbstbiographie (aus der sie Auszüge brachten), die hier erstmals in moderner Schrift vorgelegt wird (das Original war in Fraktur). Ein weiterer, ebenso umfangreicher Band umfasst Briefe, die diese Lebensdarstellung punktuell vertiefen.